Ich bin Mama von 2 Kinder und lebe in einer glücklichen Ehe mit meinem Mann am Rande von Pyhra. Meine erste Schwangerschaft hat ein bisschen auf sich warten lassen, umso glücklicher waren wir, als der Test positiv war. Die Monate vergingen und es war eine sehr schöne Zeit für mich. Die Erwartung unseres ersten Kindes mit den Vorbereitungen – einfach schön. Anfang Dezember 2014 erblickte unsere Tochter das Licht der Welt. Es war ein sehr schöner Augenblick, auch wenn die Zeit der Wehen im Krankenhaus nicht so berauschend war. Unsere Tochter entwickelte sich gut und abgesehen von der üblichen abendlichen Schreizeit und die anstrengenden Nächte bei Zahnen oder Fieber, war Sie ein sehr zufriedenes Kind. Die Zeit verging und ich versuchte mich wieder im Berufsleben. Unsere Große bei der Tagesmutter, denn der Kindergarten Start sollte bald beginnen. Ich habe gesehen, dass es doch sehr anstrengend und teilweise mühsam ist mit einem Kind arbeiten zu gehen, ohne wirklichen Rückhalt der Familie (leider gibt es bei uns Oma und Opa nicht mehr). Es hat auch nicht lange gedauert, Stand meine zweite Schwangerschaft vor der Tür. Auch diese Zeit war wieder sehr schön und annehmbar, ich war bei mir und meinem Kindern – ja, ich hatte bereits in der Schwangerschaft einen guten Draht zu meinem kleinen Bauchbewohner. Es entwickelte sich auch die Idee einer Hausgeburt, die ich sehr lange nicht annehmen konnte, doch ich wusste, ich kann alles ertragen – nur keine 24 Stunden Wehen im Krankenhaus. So kam es dann auch. Es war eine Traumhausgeburt!!! Von der ersten Wehe, bis dass unser kleiner Mann da war, vergingen keine 4 Stunden. Wir waren alle sehr berührt und voll in unserer Mitte und Kraft.

Umso größer war dann der Schock, als unser kleiner Sonnenschein nur mehr schrie. Er schrie und schrie und schrie und wir wussten nicht warum und konnten ihn mit nichts – aber auch wirklich mit nichts beruhigen. Er hatte solche Schreianfälle, dass er die Luft anhielt und Blau anlief und da habe ich richtig Panik bekommen. Was soll ich bloß tun? Ich war kurz davor mein Kind zu schütteln – doch zum Glück sagte mir mein Verstand – TU DAS NICHT!!!

Es waren nicht nur diese Schreianfälle, sondern der ständige Schlafentzug, die Müdigkeit, Gefühle des Versagens kamen in mir hoch und natürlich auch die Frage: Woher. In den ersten Wochen, habe ich mich immer wieder selbst gefragt – WARUM? WARUM ICH? WARUM WIR? Doch ich habe nie eine Antwort darauf gefunden. Heute weiß ich, dass alles seinen Grund gehabt hat und so kommen musste, doch in der Situation war mir das nicht bewusst und wäre mir auch kein Trost gewesen.

Ich habe meinen kleinen Sohn damals das Versprechen gegeben, ich werde alles daran setzen, seinen Schmerzen (egal ob körperlich oder seelisch) ein Ende zu setzen. Und jede Mutter weiß, wie es sich anfühlt, wenn dein eigenes Kind schreit als ginge es um Leben und Tod und du kannst ihm nicht helfen. Natürlich habe ich oft mitgeweint, nicht nur weil er mir leid tat, sondern auch weil ich selbst am ende meiner Kräfte war. Als unser kleiner Mann ca. 4 Wochen alt war, hatte ich den Tiefpunkt erreicht – BITTE NEHMT MIR MEIN KIND WEG – das waren meine Worte, denn ich wusste, jetzt ist der Moment gekommen, wo ich mich möglicherweise nicht mehr unter Kontrolle habe. Zum Glück war in dieser Zeit mein Mann da und erkannte den ernst der Lage. Er hat den Kleinen für einen ganzen Tag (und das sind verdammt lange 24 Stunden) genommen – und hatte natürlich auch noch unsere Große – um die kümmerte er sich in dieser Zeit fast vollständig alleine. Weil ich weder die Kraft noch die Zeit oder die Nerven dafür hatte – und auch das hat mir schwer zu Schaffen gemacht.

In den 24 Stunden habe ich einmal geschlafen – das war das wichtigste überhaupt! SCHLAFEN und ESSEN! Den Essen konnte ich auch fast nicht, weil er natürlich auch da ständig schrie. Also, wichtig: ESSEN UND SCHLAFEN. Und DUSCHEN…. endlich mal in RUHE DUSCHEN!!!!

Danach fühlte ich mich wie ein neuer Mensch. Ich konnte Kraft und Energie tanken und habe ich „resetet“ – sozusagen neu gestartet

Ich muss erwähnen, wir hatten zu dem Zeitpunkt bereits zwei Cranio Sitzungen hinter uns, waren bereits bei unserer Homöopathin in Behandlung, Kinderarzt Kontrolle – aber nichts davon hatte den vollkommen Erfolg erzielt. Natürlich sind wir auch noch ins Krankenhaus gefahren – Babyabteilung – einmal komplett durchchecken bitte – es war mir bereits klar, als wir dort ankamen: Körperlich nichts zu finden! Alles in Ordnung! Das sind Blähungen – das ist normal, mit dem müssen sie zurecht kommen! HALLO ?!?!?! Zurecht kommen???? Das ist nicht NORMAL!!!! Aber leider hat unser System und somit die klassische Schulmedizin dafür keine richtige Erklärung – somit alles okay – außer die Mutter könnte man vielleicht noch Stationär aufnehmen, die ist ja einfach nur überfordert. Ja, ich war am Ende mit meinen Kräften – aber es ist einfach NICHT normal, dass ein Kind nur schreit!!!! Also ab nach Hause und nochmals nachdenken und recherchieren.

Cranio Behandlungen haben ein bisschen was gebracht inklusive Bachblüten Therapie, Homöopathie auch etwas Erleichterung verschafft, umgestellt auf Flaschennahrung hatten wir bereits, also doch noch ein anderes Milchpulver ausprobieren, usw. Wenn solche Behandlungen bei meinem Sohn etwas Erleichterung verschafft haben, sollte ich es vielleicht auch probieren. Und so war es dann. Cranio Behandllung für mich, Homöopathie für mich, Kinesiologe für mich, dann noch Energieübertragung – da hatten wir eine Doppelbehandlung. Yeah, ein Erfolg. Unser kleiner wird ruhiger. Gut. Also doch immer ein Zusammenhang zwischen allen beteiligten. Meinen Mann gut zugeredet. Unsere Große immer wieder gelobt, wie toll sie das alles macht und schafft. Und von dem Moment an ging es Bergauf! Ja Tatsächlich. Es wurde immer besser. Natürlich war uns klar, dass ein Schreibaby immer eine Herausforderung bleiben wird und niemals einfach nur ruhig und entspannt Stundenlang die Welt genießt. Aber das ist auch nicht notwendig.

Ich kann sagen, wir hatten die ersten 5-6 Wochen ein richtiges Schreibaby – danach wurde es besser. Es gibt immer wieder Schreianfälle, aber ich habe vieles gelernt. Und darf immer noch lernen.

Ich könnte noch so vieles berichten, doch ich merke, es wird einfach zu lange.

Ich möchte helfen, da ansetzen, wo die Schulmedizin nicht weiter weiß, einmal über den Tellerrand blicken! Es gibt so viele verschiedene Methoden, unterschiedliche Ansätze. Ich bin mir sicher, dass jedem Baby und auch Kleinkind oder Kind geholfen werden kann.